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Ergänzendes Trainingsangebot

Neurofeedback-Training für Kinder

Ein ergänzendes Trainingsangebot zur Förderung von Aufmerksamkeit und Selbstregulation.

Illustration: Kinder lesen und rechnen, ein Kind trägt beim Neurofeedback-Training eine EEG-Haube (KI-generiert)KI-generiert

Neurofeedback ist ein spielerisches Trainingsverfahren, das darauf abzielt, Kinder dabei zu unterstützen, ihre Aufmerksamkeit und Selbstregulation bewusster wahrzunehmen und zu steuern. Es kann die pädagogisch-psychologische Förderung ergänzen, wenn Aufmerksamkeit und Konzentration beim Lernen eine besondere Rolle spielen.

Was ist Neurofeedback?

Neurofeedback ist eine Form des Biofeedbacks. Dabei wird die elektrische Aktivität des Gehirns über Sensoren an der Kopfhaut gemessen. Die Sensoren geben keinen Strom ab, sondern erfassen lediglich die vorhandene Hirnaktivität.

Während des Trainings erhält das Kind über einen Bildschirm unmittelbar eine Rückmeldung über bestimmte Veränderungen der Gehirnaktivität. Je nach Trainingsform reagiert beispielsweise ein Film, ein Bild oder ein spielerisches Element auf diese Veränderungen.

Durch die wiederholte Rückmeldung soll das Kind lernen, bestimmte Aktivitätsmuster besser wahrzunehmen und zu beeinflussen. Ziel ist es, Prozesse der Aufmerksamkeitssteuerung und Selbstregulation zu unterstützen.

Wann kann Neurofeedback sinnvoll sein?

Neurofeedback kann als ergänzendes Training insbesondere dann in Betracht gezogen werden, wenn Kinder Schwierigkeiten in Bereichen zeigen, die mit Aufmerksamkeit und Selbstregulation zusammenhängen.

In meiner Praxis kann es beispielsweise begleitend eingesetzt werden bei:

  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten
  • bereits diagnostiziertem AD(H)S
  • Schwierigkeiten mit der Selbstregulation
  • Lernschwierigkeiten, bei denen Aufmerksamkeit und Konzentration eine Rolle spielen
  • Belastungen in Lern- und Prüfungssituationen
  • Schwierigkeiten im Umgang mit Reizen, wenn diese die Aufmerksamkeit und Selbstregulation beeinflussen

Nicht jedes Kind braucht Neurofeedback

Konzentrationsschwierigkeiten können unterschiedliche Ursachen haben. Deshalb steht immer das einzelne Kind mit seinen Stärken, Herausforderungen und individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt.

Ob Neurofeedback als ergänzendes Training infrage kommt, hängt von den individuellen Voraussetzungen und der jeweiligen Situation des Kindes ab. Nicht immer ist Neurofeedback der passende Ansatz, manchmal sind andere Formen der Förderung sinnvoller.

Wichtiger Hinweis: Neurofeedback ist in meiner Praxis ein ergänzendes Trainingsangebot zur Unterstützung von Aufmerksamkeit und Selbstregulation. Es ersetzt keine ärztliche oder klinisch-psychologische Diagnostik und Behandlung.

Häufige Fragen

Ist Neurofeedback schmerzhaft oder gefährlich?

Nein. Die Sensoren werden an der Kopfhaut angebracht und messen lediglich die vorhandene elektrische Gehirnaktivität. Sie geben keinen Strom ab. Das Training ist nicht invasiv und wird von Kindern meist als spielerisch erlebt.

Wie läuft eine Neurofeedback-Einheit ab?

Ihr Kind sitzt bequem vor einem Bildschirm. Die Sensoren werden an der Kopfhaut angebracht und messen die Gehirnaktivität. Ein Film oder ein Spiel reagiert auf bestimmte Veränderungen und gibt dem Kind eine unmittelbare Rückmeldung. Wie häufig und über welchen Zeitraum das Training sinnvoll sein kann, besprechen wir individuell.

Für welche Kinder ist Neurofeedback geeignet?

Neurofeedback kann für Kinder mit Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwierigkeiten oder Herausforderungen in der Selbstregulation als ergänzendes Training in Betracht gezogen werden. Auch bei bereits diagnostiziertem AD(H)S kann es ergänzend eingesetzt werden. Ob es zum jeweiligen Kind passt, hängt von den individuellen Voraussetzungen ab. Nicht jedes Kind mit Konzentrationsschwierigkeiten benötigt Neurofeedback.

Ersetzt Neurofeedback die pädagogisch-psychologische Förderung?

Nein. Neurofeedback ersetzt keine gezielte pädagogisch-psychologische Förderung. Wenn ein Kind beispielsweise Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen hat, braucht es eine Förderung, die unmittelbar an den jeweiligen Lernschwierigkeiten ansetzt. Neurofeedback kann diese Förderung ergänzen, wenn auch Aufmerksamkeit und Selbstregulation eine Rolle spielen.

Sie möchten mehr erfahren?

Schreiben Sie mir – wir besprechen unverbindlich, was Ihr Kind braucht und welche Unterstützung passt.

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